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Burnout - eine medizinische Alternative - Burnout, pflanzliches Johanniskraut-Extrakt anstelle von Antidepressiva oder sonstigem Psychopharmaka

Medizinische Grundsatzfrage

Der Hausarzt wird in der Regel ein Antidepressiva empfehlen, ich persönlich empfehle hier aber einen sanfteren Weg. Neuste Studien zeigen, dass eine Kur mit hochdosiertem Johanniskrautextrakt (z.b. SoleVita forte) auf rein pflanzlicher Basis bei leichten und mittleren Depressionen bessere Resultate bringt als chemische Antidepressivas. Jeder Arzt der auch auf dem neusten Stand ist wird das bestätigen.
Johanniskraut ist ein seit Jahrhunderten verwendetes Heilmittel, bestens bewährt und sozusagen frei von Nebenwirkungen.
Einzig in seltenen Fällen kann eine erhöhte Anfälligkeit der Haut auf Sonneneinstrahlung vorkommen, in diesem Fall muss auf andere Heilmittel umgestellt werden.
Johanniskraut hat einzig den Nachteil, dass es weniger schnell wirkt, es braucht einige Wochen bis die Wirkung beginnt und auch eine Wiedereingliederung geht vermutlich etwas länger als mit chemischen Mitteln.
 
Obwohl Johanniskraut offiziell nur für leichte bis mittlere Depressionen empfohlen wird, habe ich meine als schwer diagnostizierte Erschöpfungsdepression mit Johanniskraut behandelt - erfolgreich!
Die Begeisterung meines Hausarztes über meinen Entscheid hielt sich zwar in Grenzen, aber es ist das Recht des Patienten, so eine Wahl zu treffen und er akzeptierte dies auch ohne Widerstand.
 
Ich empfehle Dir dringend, diese Alternative mit dem Arzt zu besprechen.
 
Genauso wichtig ist eine psychotherapeutische Begleitung. Bei einem Burnout ist man in einem psychischen Ausnahmezustand, da braucht es einerseits Unterstützung und Ratschlag, anderseits ist eine Aufarbeitung der verursachenden Ereignisse dringend erforderlich und eine Solche ist ohne psychologische Begleitung nahezu unmöglich, zumindest nicht in der Qualität wie vonnöten wäre um eine Wiederholung dieses Zusammenbruchs zu vermeiden.
Viele haben ein Problem mit einem Psycho-Doktor, man will ja nicht als verrückt gelten, aber wenn Du Ohrenprobleme hast, gehst Du auch zum Ohrenarzt, bei den Zähnen gehst Du zum Zahnarzt, warum in aller Welt sollst Du Dir dann bei einem psychischen Zusammenbruch nicht von einem Psychologen helfen lassen?
 
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