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good karma aus Köln
17.06.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, im Auftrag des WDR (die story) recherchieren wir eine 45-minütige Reportage zum Thema Burnout. Für das ARD-Format echtzeit haben wir bereits einen kleineren Beitrag über eine Burnout-Patientin aus Hamburg produziert. Sie können ihn sich unter: http://www.wdr.de/tv/echt/sendungsbeitraege/2007/1111/burnout.jsp ansehen. Für den jetzt zu produzierenden längeren Beitrag wollen wir das Thema gesamtgesellschaftlich beleuchten. Das heißt sowohl mögliche Ursachen für Burnout zusammentragen, als auch die Auswirkungen für die tatsächlich betroffenen Menschen beleuchten und darstellen. Um die story zu erzählen, sind wir auf ihre Geschichten angewiesen! Wir suchen drei Menschen, die an Burnout leiden / gelitten haben und die in unserem Film über ihre Erfahrungen berichten wollen. Wie kam es bei Ihnen zum Burnout? Welche Folgen hatte das Burnout für Sie? Wie haben Sie es einen Weg heraus gefunden? Was raten Sie anderen Betroffenen? Könnten Sie sich vorstellen, mit uns zusammenzuarbeiten?
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung
Milan aus Deutschland
15.06.2008
Hallo zusammen bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen...oder besser gesagt durch "googlen". Find die Seite und vor allem den Erfahrungsaustauch spitze. Dachte lange Zeit das es Einbildung meinerseits ist und das es das "ausgebrannte" in Wirklichkeit garnicht gibt und allein auf verlorenem Posten stehe! Zu meiner Person: Ich arbeite als "Filialleiter" in einem großen Unternehmen, meine Tätigkeiten bestehen aus: Werkstattleitung, volle Mitarbeit in der Werkstatt, Mitarbeiterkotnrolle und Führung, Motivation der Mitarbeiter, Administration, Kassen und Bankwesen, Lagerleitung/haltung, Kundenkontakt mit Verkauf, Reklamation/ Garantiebearbeitung, Umsatzziele erreichen, Budgetverantwortung,instandhaltung von 1200qm, Toilletenreinigung und noch mehr. Seit 5 Jahren im Unternehmen und noch nie einen Tag gefehlt. Warum tut sich einer den Job an?! -Das frag ich mich auch ;). Habe aus/mit meinen Monteuren ein Top-Team geschaffen worauf ich auch sehr stolz bin. Allerdings ist seit ca. einem Jahr die Luft raus..Fange morgens um 7 an und bin gegen 22Uhr zu Hause. Im Urlaub denke ich nur an das, was wieder schief gehen könnte, weil die Geschäftsführung auch in meiner Abwesenheit mich dafür verantwortlich macht. Die Arbeit wird immer mehr, die Mitarbeiter immer weniger...Ich stehe ständig unter Druck mit welchem ich auch gut umgehen konnte. Aber mittlerweile stehe ich auf verlorenem Posten und es gibt keine Rückendeckung mehr von den Vorgesetzten, da die stetig ausgetauscht werden. Das Management meint ich wäre unverichtbar, allerdings merke ich davon garnichts... Meine Umsatzziele erreiche ich grundsätzlich...Nenne ca. 3500Kunden die meinen. Trotzalldem fühle ich mich "leer" weiß nicht wie ich es ausdrücken soll. Meine Beziehung und mein Umfeld leidet absolut darunter. Hab schon oft daran gedacht meine Beziehung aufzugeben. Aber warum? Eigentlich läuft sie wunderbar. Außer das ich seit ewigkeiten abends nicht mehr vor Tür gehe, am Wochenende nur schlafe und mich zurück ziehe und nach dummen Ausreden suche, wie z.B.: "Boah war ne harte Woche! Bin platt" Und das nur weil ich mir nie eingestehen wollte, dass auch ich irgendwann mal völlig ausgebrannt bin. Ich dachte es sei lächerlich zu zugeben...dass der körperliche und vor allem der über Jahre anhaltende psychische Druck...mir doch etwas anhaben kann. Denn alle Bekannte, Freunde und auch Kunden...konnten sich immer 100% auf mich verlassen...Ich war der der immer alles gerichtet hat und für jeden da war. Doch es schleicht sich unzuverlässigkeit und Oberflächigkeit ein ohne es zu wollen. Ich trete Leuten zu unrecht auf die Füße....bin nur gereizt und in Opposition. Mittlerweile weiß ich das das absolut der falsche Weg ist/war. Allerdings stelle ich mir die Frage was ich tun soll??? Gehe ich zum Arzt? Zu was für einen??? Soll ich kündigen??? Ich weiß es absolut nicht!
Wollte das einfach mal loswerden!
Monique aus Schweiz
14.06.2008
Hallo liebe Menschen mit leeren Batterien.
Ich habe eben einen Riesentext eingetippt und gelöscht. Mir fehlt es in dieser schwierigen Lebenssituation vor allem an Konzentration und die Müdigkeit legt sich über alles. Ich verstehe das, was ihr alle geschrieben habt. Es ist klar, dass man Bilanz ziehen muss, dass man sich Inseln kreiren muss, damit man sich irgendwie fangen kann. Aber wie soll das in dem Tiefpunkt gehen? Mir geht es auch an die Gesundheit, und schlafen kann ich nicht mehr richtig. Ich hoffe für euch alle und mich persönlich, dass sich eine Kehrtwende abzeichnet, und man den richtigen Bogen findet,ein Leben zu leben ohne die Energiefresser, die wir in unserem Leben bis jetzt Platz gegeben haben. Entscheidungen müssen her. Aber die kann man erst fassen, wenn die Tränen nicht einfach so über einen herfallen. Das ist abstrus. Ich bin ein sehr kontrollierter Mensch, und wenn da einfach Tränen kommen, die nicht in die Situation passen oder eigentlich gar nicht da sein dürften, ist das ein Schock. Wenn man einfach nichts mehr unter Kontrolle hat. Gibt euch alle Sorg und zu Saby: Ich weiss es nicht, aus deinem Text ist es auch nicht so klar, aber Schlafen kann auch eine Form von Rückzug sein. Rückzug heisst Distanz. So, ich wünsche euch Quellen, die sich eröffnen und die ihr (mich eingeschlossen) hoffentlich auch anzapft!
Saby aus Ipsach
08.06.2008
Hallo zusammen!
Mein heutiger Ex Freund ist meiner Meinung nach im Burnout mitten drin. Zuerst hatte er eine Fachprüfung absolviert und nach der musste er sich entscheiden sein Tier einzuschläfern. Danach erhielt er im Job eine Führungsposistion. Er wurde immer müder und bei uns funktionnierte gar nichts mehr. Wir gingen nicht mehr fort und so waren wir immer nur zu Hause am schlafen. Heute habe ich das Gefühl, das er sich auch deswegen von mir getrennt hat. Es ist das einzige wo er sofort etwas ändern konnte!
Wie seht ihr das?
Gruss Saby
Somebody aus Deutschland
07.06.2008
Hallo Leute,
mich hats erwischt :-( Gerade weine ich wie ein Kind und bin ganz alleine. Meine Frau ist im Urlaub mit Sohn. Ich hätte sie gerade so nötig, sie umarmen und mich ausweinen. Ich weiss nicht mehr, ich bin sehr müde, könnte nur noch schlafen. Habe zu nichts mehr richtig Lust, ausser ich raffe mich etwas auf. Dabei bin ich ein Hammer Sportler, betreibe Kraftsport usw. Das robuste Aussehen bringt wenig, innerlich gehts mir net gut.
Ja, dieses BurnOut ist eine Notbremse, eine Sicherung vor dem wirklichen Durchbrennen. Man muss sich ausruhen, eine Pause machen, unbedingt. Ich habe Hoffnung dass alles wieder besser wird, doch der jetzige Zustand ist scheisse. Ich habe mir immer was vorgemacht. Immer. Ich habe ne Ausbildung gemacht, die mir im Grunde kaum Spass machte, ich habe mich immer überfordert, nicht mal im Intellektuellen Bereich, sondern die Art und Weise der Tätigkeit, ich sah keinen Sinn darin (Softwareentwicklung) 8 Stunden vor dem PC zu hocken und Paar Pixel auf den Monitor zu zauberen. Als ich vor drei Jahren zum ersten mal in einem Grossunternehmen anfing, fing alles langsam an den Berg runterzugehen. Ich war frustiert etc. Aber da ich FAmilie zu ernähren hatte, machte ich weiter. Ich nahm mich selbst nicht mehr ernst, ich lachte einfach. Dieses Lachen war kein normales Lachen, sondern eher einer ARt Ausdruck der Verzweiflung.
Lange REde kurzer Sinn, meine Frau und Kind sind seit 3 Wochen weg, und sind noch weitere 3 Wochen bei den Eltern. Das Alleinsein hatte mir früher nichts ausgemacht, ich war ja noch gesund. Trank mein Bier, ging raus etc. Nix ist. Gestern wars zu viel. Ich hatte Angst dass ich jemanden die Fresse polieren müsste, so weit kam ich. Auf einmal ging es los mit Schmerzen auf der linken Brust, dachte ichhätte was. Von wegen, alles ok, war beim Arzt. Meinte ich hätte ne Depression. Wohl eine Erschöpfungsdepression.
Gerade in so einer Phase braucht man Menschen, die ienen aufbauen. Doch bin ich so alleine im Moment :-(
ICH WÜNSCHE UNS ALLEN GUTE BESSERUNG!!
Brigitte an Sabine aus Bern (Schweiz)
21.05.2008
Hallo Sabine, als ich soeben deine Zeilen gelesen habe, schauderte es mich gewaltig! Jetzt solltest du wirklich Hilfe bekommen.
Ich hatte letzten Sommer meinen psychischen Einbruch. Habe mit Rauchen aufgehört und das gab mir den letzten Kick in die Erschöpfungsdepression. Da ich beim Hausarzt schon in Behandlung war, hat er meinen Zustand sofort diagnostizieren können und mir Schlaftropfen gegeben. Nach weiterer Beobachtung und keinerlei Besserung hat er mich an einen Psychologen überwiesen. Dort bin ich regelmässig in Behandlung. Antidepressiva hatte ich nur kurze Zeit genommen....ich konnte mich mit den Mineralsalzen nach Dr. Schüssler aufbauen (Energieschaukel).
Mit Familie und Haushalt kann "frau" ja nichts ändern wie man im Beruf einfach die Stelle wechseln kann....aber du musst deine Einstellung ändern. Das weniger MEHR ist. Bei dieser Umgewöhnung hat mir mein Psychologe sehr stark geholfen. Ich empfehle dir dringendst, auch professionelle Hilfe zu suchen und zwar bei einem Arzt. Warte nicht mehr sondern handle! Wünsche dir alles Gute Brigitte
Erika aus Zürich (Schweiz)
18.04.2008
Hallo Andi aus der CH
Mir ging es ebenso. Ich hatte eine posttraumatische Belastungsstörung mit anschliessendem Burnout und konnte mir nicht vorstellen, dass ich es schaffe, einen neuen Job durchzustehen. Dass Du nicht in Deine alte Firma zurück kannst, ist vielleicht gut so; dort wärst Du schnell wieder im alten Fahrwasser drin. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Du "sanft" beginnst, einen Job findest, der Dich nicht schon zu Anfang fachlich oder emotional überfordert. Ob 50, 40, 30 oder 20%. Erfolgserlebnisse tun gut, sie bauen wieder auf. Je länger man sich aus dem Arbeitsleben zurückzieht, desto schwieriger ist es später, sich wieder zu integrieren. Wage den Schritt! Aber hör dabei gut auf Deinen Körper, Deine Seele. Tue bewusst, was Dir gut tut. Alles Gute für Dich!
sabine aus zürich
16.04.2008
hallo zusammen
bei mir wurde im jan. 2007 ein "burn out" diagnostiziert. dies nach einer 15 jährigen berufskarriere in verbindung mit 3 kindern, hausbau etc.! mit medikamente wurde dagegen angekämpft und halt doppelt soviel gearbeitet um überhaupt eine kleine leistung zu erbringen. heute ein jahr später, bin ich total am ende. ich komme morgens kaum aus dem bett, meine ganze kraft brauche ich um meine kinder zu versorgen und ich verzweifle von tag zu tag mehr. mein hausarzt meinte "so jetzt ist aber mal gut" und ein weiterer konsultierte arzt hat mir einfach ein anderes medikament verabreicht. seit januar 08 habe ich eigentlich eine dauergrippe. 3 mal antibiotika und dann wird es besser und kaum ist es einigermassen weg, kommt eine neue grippe. mein körper ist ausgelaugt und ich kann nicht mehr. trotzdem habe ich das gefühl, dass mich niemand ernst nimmt. habe mich sogar an den psychologischen dienst gewannt. die haben mich mit vollem terminkalender auf in 4 wochen vertröstet. natürlich bin ich auch immer wieder krank geschrieben, aber in meiner abwesenheit macht niemand meine arbeit und wenn ich dann ein zwei gute tage habe, fängt der teufelskreis von vorne an, weil ich ja dann noch mehr arbeit habe, als es sonst schon wäre.
nun, dies meine kleine zusammenfassung.
eigentlich würde mich interessieren, wie seit ihr vorgegangen, wo habt ihr euch gemeldet und was hat euer hausarzt unternommen?
wäre froh über jede hilfe.
sabine
Jana an Burny aus Basel
25.03.2008
Lieber Burny
Ich verstehe deinen Wutausbruch nicht??? Du findest also meine Geschichte Quatsch??? Du hast recht das Menschen die an Burnout leiden behandelt werden müssen, nicht jeder Burnout hat die gleiche Ursache, aber eines hat das Burnout gemeinsam und das ist Stress ,Überforderung, innere Unzufriedenheit und genau das was viele eben nicht als Ursache anerkennen, können auch geopathogene Störzonen und Elektrosmog als Ursache sein. Wenn man das nicht vorher abklärt, kann man sich noch lange behandeln lassen ohne Erfolg. Das ist kein Bullshit sondern Tatsache. Natürlich merken sich die Zellen Stress,oft ertragen Menschen die an Burnout gelitten haben kein Stress mehr,negativen Stress. Dass Burnout nicht heilbar ist habe ich nicht behauptet,und schon gar nicht das sich Menschen die darunter leiden nicht behandeln lassen sollen. Es ist immer die Frage was ist die Ursache einer Krankheit um sie überhaupt heilen zu können. Burnout ist eine nicht zu unterschätzende Krankheit und Rückfälle sind keine Seltenheit wenn man diese Krankheit nicht als Weg und Chance nimmt die ware Natur und Warheit in sich selbst zu finden und sich zu leben.Das ist auch kein Bullshit sondern Tatsache. Und bitte rege dich nicht auf, das ist nicht gut für die Gesundheit. Liebe Grüsse und viel Glück
Jana aus Basel
Julia aus St.Gallen
22.03.2008
Hallo ihr alle bin seit Monntag krank geschrieben.das ganze fing im november an .ich hatte eine schwere unterleibsoperation gehabt.seit daher geht nichts mehr wie es sollte.immer wieder muss ich auf hören zu arbeiten und meine seele ist so müde.am vergangenen freitag fing es im mund an zu brennen wie feuer.magesaft stig auf und ich bin fast verzweifelt.am donnerstag dann die magenspiegelung.nichts alles sauber.ja die liebe phsiche macht was sie will.ich muss am dienstag zum arzt und werde vermutlich in die bournout klinik nach gais geschickt.ich sag euch es ist so ein trauriges gefühl sich nicht mehr zu spüren.keine kraft für nichts mehr zu haben.einfach müde nur müde.liebe grüsse julia
Burny zum zweiten
20.03.2008
Jana was du schreibst nervt mich. Menschen in einer psychologischen Notsituation wie dembrauchen eine langsame, feinfühlige Analyse des sozialen, zwischenmenschlichen und ökonomoischen Umfeldes, gute Menschen um einen rum, viel Zeit, eventuell medikamentöse Unterstützung, es braucht keinen Wischiwasch und ganz sicher niemanden der einem erzähle, Burnout könne man nicht wieder "ausheilen" weil unsere Zellen sich die Eschöpfung "merken" und solchen Quatsch. Selbstverständlich ist unser Körper und unsere Seele in der Lage, auch einen krassen Burnout auszukurieren, wenn die Bedingungen stimmen. Sorry der Ausbruch, aber die Homepage ist so gut, da nervts mich wenn jemand soen Bullshit schreibt.
Jana aus Schweiz
14.03.2008
Super gut das es diese Seite gibt! Burnout in letzten 10 Jahren immer häufiger! Ich leide an Burnout seit sicher schon 6-7 Jahre Ich war die Powerfrau die alles konnte, alles organizierte im Beruf in der Partnerschaft einfach alles. Bis ich meinen Mann nach 14 Jahre Ehe verliess, den Job an den Nagel hängte und mal arbeitslos machte. Ich hatte kein Geld, ich hatte nur meine persönlichen Sachen und das Auto, ich hatte meinem Mann alles geschenkt ich hatte die Schnauze voll von diesem Leben.Ich zog zu meiner Mutter für eine kurze Zeit,um Fuss zu fassen. Oh welche Erleichterung, ich hatte nichts und fühlte mich so FREI, plötzlich fing ich an hell zu sehen, zu empfinden, mich zu freuen,endlich für mich da zu sein um in dieser Freiheit mich zu erholen und neue Wege zu gehen, ich verbrachte den ganzen Tag in der Natur bei meinem Pferd.Ich dachte ich war geheilt alle Symptome waren verschwunden, Ich möchte Euch allen mitteilen das Ihr alle wisst Burnout ist eine gefährliche Krankheit die kann man nicht einfach so ausradieren und ausheilen . Wisst Ihr warum??? Weil der Körper und jede Zelle unseres Körpers sich diese Erschöpfung gemerkt haben und auf Stress, hohe Anforderung an sich selbst, im Beruf in der Familie, so bald nur ein Zeichen von Stress da ist sofort reagiert. Krankeiten kommen sehr häufig und immer näher aufeinander.
Meine Geschichte geht sehr interessant weiter: Meine erste Liebe vor 17 Jahren meldete sich bei mir und er zog zu mir. Na ja ich war gerade in einem Neuorientirungskurs, aber ich brauchte dringend einen Job und eine Wohnung. Ich nahm eine Stelle als Barmaid an eigentlich total unter meinem Niveu aber ich brauchte Geld.Ich fand auch gleich eine Wohnung ich war 35. Bums und ich war das erste mal schwanger ( eigentlich wollte ich nie Kinder haben)aber als es einschlug und die Bio Uhr tikte entschloss ich mich für das Kind). Ab da fing die Hölle für mich an, im dritten Monat schwanger, mein Arbeitgeber kündete mir, mein Freund kein Job und ich im Kampf um meine Arbeitsrechte, Ämter, Anwälte, Ärger, Farhrradunfall und ein kaputtes Knie das Kind gerade 1,5 das keine Nacht durchschlief alle 2 Stunden Schlafcut das ging so bis der Junge 2,5 war. Ich hatte mir eine Spirale setzten lassen nach der Entbindung, ich wurde trotz Spirale schwanger geworden, o Gott nein das halte ich nicht aus, ich trieb ab und hatte nach der Abtreibung einen totalen Blues, ich weinte nur noch, mein Chirurg empfohl mir eine Psychologin, die empfahl mir Deroxat und ein haufen Gesprächstermine. Deroxat haute mich erst in Onmacht und ich erbrach es raus. Ich zog die Therapie durch, ich fühlte mich zwar etwas ruhiger, aber ich wusste das dieses Mittel nichts bringt. Die Gespräche führten auch zu nichts, sie beruhigten mich das war alles. Die Wohnung wurde uns gekündigt wegen total Sanierung, intensiv suchte ich nach etwas auf dem Land im grünen wo ich mein Pferd zu mir holen kann, das ich auf eine Weide in die Herde gegeben hatte, die Zeit drückte und ich fand eine noble Wohnung 140qm direckt am Rhein mit einer Hauswartstelle die mir 3000.- Einkommen bringen würde, mein Mann arbeitete mittlerweile in Festanstellung. Es schien alles o.k für die Umstände in denen wir uns befanden. Doch bald war ich total überfordert mit der Arbeit,Kleinkind, Haushalt es blieb keine Sekunde Zeit für mich. Mein Sohn fing zwar an durch zuschlafen aber nicht in seinem Schlafzimmer er wollte immer im Wohnzimmer nur an einem Platz schlafen. Ich hatte Schlafstörungen, Ameisenlaufen der Hände und Arme bis zur Schulter, meine Brustwirbel und Nacken Wirbelsäule schmertzten, am Morgen war ich total müde und abgeschlagen, meine Gedanken gelehmt und ich hatte keine Antriebskraft mehr. Meine Ehe sollte X mal in Brüche gehen da ich meinen Mann nicht mehr ertrug, ich hatte das Gefühl nur ich arbeite, da er im Haushalt und Kind kaum selber hilft, ich baute einen Hass gegen meinen Mann auf ich konnte Ihn nicht mehr sehen. Ich erlitt Nervenzusammenbrüche, Wutattacken, ich ertrug mein Kind nicht mehr, ich war total kaputt, schwarze Ringe unter den Augen,Bleich, Herzrythmusstörungen und Atemnot, taube Finger und Hände. Ich konnte nicht denken, nicht fühlen nur noch ins leere starren, da sitzen und den Tag an mir sinnlos vorbeiziehen lassen. Ich gab meinen Sohn zu meiner Mutter die zwischen dessen ins Ausland gezogen ist für 2 Monate um Luft zu schappen.Ich möchte die Geschichte nicht noch in die länge ziehen da es ein Roman werden könnte. Ich wollte eine wichtige Ursache die kein Mensch beachtet erwähnen die wichtig ist. Mir ist aufgefallen das wenn ich an einem anderen Ort bin die Symptome nach lassen, kaum wieder zuhause gehts bald wieder abwärz.Mein Körper war schon so gestresst das ich an Lungenstreptokokken erkrankte, einen Lungenkolaps erlitt und im Notfall landete, kein Monat später Mandelendzündung mit Abzess, und jetzt wieder unerklärlich Schwindel, stechender Schmerz durch den Brustmuskel und BWS verspannt, Fieber, Schüttelfrost gestern. So jetzt möchte ich zu einem von den Verursachern und wichtigen Verursacher kommen. Wasseradern übersähte Wohnung, Erdverwerfungen kreuz und quer , der ganze Wohnblock ist betroffen. 7 verschiedene Geobiologen und alle das gleiche gesagt gefunden bis auf den letzten der auch etwas dagegen unternehmen konnte, nun nicht ganz, es ist etwas besser sagen wir mal, aber immer noch bedenklich, ich schlafe jetzt durch mein Sohn schläft in seinem Zimmer am Morgen bin ich nicht so kaputt aber ich bin immer wieder krank, mein Sohn auch. Erst dachte ich er bringt die Viren aus der Krippe und steckt mich immer an , was sicher auch der Fall ist, aber das IMUNSYSTEM ist schwach, der Körper ist energetisch ausgebrannt. Ist Euch aufgefallen das seit 1997 das Burnout eine enorme Steigerung in der Bevölkerung findet? Stress gab es auch früher aber dieses Ausgebrannt sein war nicht so häufig. Wisst Ihr das wir in einem Zeitalter von enormem Elektrosmog leben und habt Ihr gewusst das Elektrosmog überall über uns verbreitet ist am meisten dort wo viele Menschen leben, jeder trägt ein Händy, überall Hohverquente Digitalantennen, Computer in jedem Haushalt mit wierless. Wenn mann den Smog sichtbar machen könnte, wäre unsre Luft schwarz. Jetzt kommt das beste, Wasserflüsse und Erdrisse wie auch andere Magnethfelder haben eine energetische Strahlung die nicht mit der normalen Erdstrahlung die wir Menschen brauchen sind. Wo die Erde keine Störzonen hat und der Kosmos kein Elektrosmog, haben wir im Erdbereich eine neutrale Zone wo sich Lebewesen wie Menschen und Tier wohl fühlen.Ich rate jedem der an Depressionen, Schlafstörungen, Teilnahmlosigkeit Desinteresse, Streitsucht,Schmerzen, Nervenleiden leidet, bevor Ihr Eure Kräfte ganz verliert lasst Eucheren Schlafplatz untersuchen. Bitte tut das es wird in Zukunft wissenschaftlich bewiesen werden um die Energie die in die Quantenphysik geht auch messen zu können. Wir Menschen sind Energie, Feinstoffliche Energie, wenn die nicht mehr da ist sterben wir.Was passiert im Burnout die Energie ist auf minimum reduziert, die Störzonen und Smog verändern unser Energiefeld und zapfen uns diese aus dem Körper weil wir nicht richtig schlafen können, der Körper kommt nich zu Ruhe die er braucht zum funktionieren, ständige Müdigkeit und seelische Probleme werden nicht mehr bewältigt, es häuft sich alles bis zu selbstmord Gedanken, weil man nicht mehr weiss wie weiter. Sie haben es mit dem Beispiel Kraftwerk sehr gut erklärt. Alle die Hilfe brauchen und sicher sein wollen ob Sie Störzonen zuhause oder Arbeitsplatz haben wenden Sie sich an Geobiologen. Ich kann Ihnen auch gute empfehlen. Da ich nicht weiss ob ich auf dieser Seite die Homepage angeben darf, bitte ich den Redaktor sich mit mir in Verbindung zu setzten, er soll entscheiden ob er das möchte. Ich selber habe mich zwangsläufig mit dieser Wissenschaft ausseinander setzten müssen und denke das es eine gute Lehre war im Leben einen Sinn zu finden warum man auf der Welt ist. Unser Leben ist ein Lernprozess leider nicht immer schmerzfrei und ungefährlich unsere heutige Zeit fordert immer mehr die Belstungen sind zu gross für alle Menschen vor allem in Städten und Industrie Gebieten. Ich wünsche allen eine gute Genesung und wacht auf! Alles Liebe für Alle!
Jana aus Basel
bruno-rippstein.ch aus Oberwangen b. Bern
29.02.2008
Das ist wirklich eine sehr schöne, bereichernde und informative Homepage. Sie ist sehr schön gestaltet und gefällt mir sehr gut. Ich werde immer wieder vorbeischauen um zu sehen ob es etwas neues gibt. Darf ich einen Link auf meiner Site unterbringen? Alles Liebe, Grüssli Bruno Rippstein
Monika aus Österreich
27.02.2008
Hallo alle zusammen!
Es ist wieder mal Zeit einen Eintrag zu schreiben. Ich komme weiter unten in der Liste vor. Da schien noch alles ausweglos. Ich wusste, dass ich meinen alten Job nicht mehr machen kann. Mein Burn-Out, dass ich zuerst nicht als solches erkannt habe, hat mich komplett lahm gelegt. Erst ein halbes Jahr danach konnte ich langsam wieder etwas tun. Ich begann mit diversen Schulungen für eien Zukunft als Einzelunternehmerin. Viele werden sagen, das ist ja wieder Stress. Aber nein! In meinem Fall konnte ich eine gute Mischung zwischen Arbeit und den nötigen Ruhephasen finden. Ich wache morgens zu einer Zeit auf, die für mich angenehm ist, und kann dafür auch abends arbeiten, wenn ich unterm Tag mal was anderes machen möchte. Die Termine setze ich mir selbst, ganz nach meinem Befinden. Es ist schon so, dass ich nicht vollständig gesund bin. Ich schwanke immer noch, aber es ist für mich so, dass ich es bewältige. Ich arbeite alleine in einem Büro zu Hause. Ich betreue meine Kunden selbst, und bin gerne unter Menschen, aber ein Grossraumbüro könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Das würde ich schlichtweg nicht mehr aushalten. Auch nicht die Erwartungen und Probleme, die als Angestellter auf einen zukommen, Stress, Kritik, Mobbing. Mein Partner hat auch zu mir gestanden die ganze Zeit, obwohl ich den Eindruck habe, dass er immer noch nicht ganz versteht was mit mir geschehen ist!?
Fazit: Weniger Geld aber freie Zeiteinteilung. Arbeiten nach Gemütszustand. Ein Büro in dem man sich wohl fühlt. Ja nicht wieder dem alten Trott verfallen. Gesund leben und nicht stressen lassen. So könnte es gehen. Ich melde mich jedenfalls wieder.
Ich wünsch allen viel Glück ;-))
dlonra aus Österreich
22.01.2008
Hallo zusammen! Bin soeben zufällig auf Eure Homepage gestossen und finde es super, das es Menschen gibt, die ihre ausgebrannten Körper bzw. Seelen wieder soweit stabilisieren konnten,dass sie wieder einen Platz in unserer verrückten und vor allem materiell ausgerichteten Gesellschaft gefunden haben. Ich glaube, das es wichtig wäre, endlich von Seiten der Wirtschaft und Politik dahin-gehend zu reagieren, die von ihnen manipulierten und ausgebrannten Menschen wahrzunehmen und ihnen Plattformen bzw. gezielte Rückführungs- bzw. Wiedereinstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Für mich ist es momentan sehr schwierig, mich dieser verrückten und habgierigen Arbeitswelt wieder zu stellen, da ich mir sicher bin, dass wir fleissigen Arbeitnehmer von Seiten der Arbeitgeber weiterhin ausgenutzt werden. Könnt ihr mir einen Rat geben,wo es auf diesem Planeten Möglichkeiten gibt,in Hilfsprojekten mitzuarbeiten, um den Wiedereinstieg mit einer sinnvollen und guten Sache wieder beginnen zu können?
juliane aus stuttgart
18.01.2008
Eure Einträge sind wirklich gut gemacht.Ich selber leide unter Erschöpfungsdepression.Durch Antidepressiva bin ich so müde.Nehme es daher gerade nicht mehr.Leide unter Schlafstörungen.Und habe an machen Tagen das Gefühl ich kann nicht mehr.Alles zuviel vorallem wenn zuviel Termine sind. Es ist die Doppelbelastung Arbeit und Haushalt.Bin in der Überlegung meine Arbeit aufzugeben.Weil ich ksum mehr kann.Jetzt soll ich auf ärztliches Rat in eine Kur gehen:Ob das hilf????????
doris
28.12.2007
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
sina aus aus der schweiz
25.12.2007
Hallo Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Ich habe vor 4 Monaten einen Mann kennengelernt und mich sehr in ihn verliebt. Von einem Tag auf den andern hat er sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet. Es gehe ihm nicht gut war seine letzte Meldung. Er hat die letzten Monate einfach viel zu viel gearbeitet und war bereits einmal wegen Burnout krankgeschrieben. Ich weiss einfach nicht wie ich reagieren soll? Er wohnt ziemlich weit von mir weg. Soll ich einfach zu ihm fahren und ihn zwingen mit mir zu reden? oder muss ich einfach warten bis er sich meldet? Ist es wirklich so, das man mit einem Burnout nicht mehr die Kraft hat sich bei seiner Freundin zu melden?? Bin dankbar um Eure Meinung. Sina
Andi aus CH
20.12.2007
Hallo
Eine sehr gute Seite, Kompliment. Ich bin nun seit 4 Monaten arbeitsunfähig wegen einem Burnout. Ich gehe regelmässig zum Psychiater und muss Medikamente nehmen. Vor ca. 1 Monat sagte mir der Arzt, dass ich es in betracht ziehen sollte per 1.1.2008 wieder zu 50% zu arbeiten. Es geht nicht mehr lange und es ist der 1.1. ich bin aber noch nicht soweit um bereits 50% zu arbeiten. In meine alte Arbeitsstelle kann ich nicht mehr zurück und nun sucht die Firma eine Möglichkeit dass ich wieder integriert werden kann. Was soll ich tun, aus meiner Sicht ist es noch zu früh für mich um wieder mit einer Arbeit zu beginnen, aber ich bin ja auch auf den Arzt angewiesen, dass er mich weiter krank schreibt. Ich möchte einfach nicht zu früh wieder arbeiten um einen Rückfall zu vermeiden. Wie soll ich mit all dem umgehen? Wäre sehr lieb, wenn mir jemand antworten könnte.
Liebe Grüsse und eine gesegnete Weihnachtszeit.
Burny aus CH
04.12.2007
Die Texte sind echt gut, die Vergleiche haben mich zum Teil schmunzeln gemacht. Den mit dem Kraftwerk finde ich gut...eine Interessante Perspektive. Du schreibst, das dir die Burnoutzeit letztendlich eine gute Lehre war. Villeicht könntest das noch bissl erläutern? Gruss von jemandem, der seit 9 Monaten leidet.
Sascha
04.12.2007
Mein Kompliment: Diese Seite hat mir sehr viele Denkanstösse gegeben. Ich befürchte, ich stehe auch kurz davor - oder befinde mich bereits darin. Bestimmt werde ich mich jetzt mehr darüber informieren!
Iris aus Dresden
29.11.2007
Hallo zusammen, interessiert lese ich eure Einträge und habe Hochachtung wie jeder seinen Weg sucht. In der Psychotherapie, die ich wegen des Burnouts mache, wird mir massiv klar, welchem extremen Leistungsdruck ich mich selbst aussetze, weil ich es in meiner Kindheit so gelernt habe und daß ich mein Selbstwertgefühl von Leistungen abhängig mache. Bin jetzt 50 und arbeitslos. Früher hab ich gebrannt für meine Arbeit am Theater im Kostümbereich, die ich nicht mehr ausführe kann, weil zu lange raus und für das Alleinerziehen meines Sohnes. In meiner Tätigkeit als Ergotherapeutin in der Psychiatrie hab ich mich verausgabt. Nach wie vor muß ich lernen, meine Bedürfnisse erstmal überhaupt wahrzunehmen und Grenzen zu setzen und zu akzeptieren. Gibt es hier im Forum jemanden der es lernt oder gelernt hat, seinem eigenen strengen "Über-Ich" Einhalt zu gebieten ,sich selbst nicht mehr so stark unter Druck zu setzen und sich freundlicher zu behandeln? Bin auch an Erfahrungen interessiert, wie man Gott nicht mit diesem strengen "Über-Ich" gleichsetzt, was ich leider auch so gelernt hab. Viel Gelassenheit und Kraft für alle hier in diesem Forum und herzlichen Dank dem Initiator.
Georg aus Deutschland
12.11.2007
Hallo, ich bin 42 Jahre alt und leide seit April an einer Erschöpfungsdepression. Angedeutet hat sie sich schon ein Jahr früher, aber erkannt wurde sie erst, als ich schon 2 Monate arbeitsunfähig war. Die Ursachen sind bei mir wohl vor allem körperlicher Art (viele Erkrankungen in den letzten Jahren wie Bachspeicheldrüsenentzündung, Gallen-OP, Bandscheibenvorfälle, OP wegen Sehnenscheidenentzündung, Zysten im Kiefer, Blinddarmentzündung) bis irgendwann der Körper die Notbremse gezogen hat und mit einer massiven Stoffwechselstörung im Gehirn reagiert hat (was ja nichts anderes als eine Depression ist). Ich wurde anfangs mit einem hodosierten Johanniskrautpräparat behandelt, was wohl zur Stimmungsaufhellung beitrug aber nicht ausreichte. Jetzt bekomme ich Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) die sehr gut wirken und bei mir nach kleineren Anfangsbeschwerden auch keine Nebenwirkungen mehr verursachen. Ein Klinikaufenthalt wäre im Frühsommer sinnvoll gewesen, nun ist er nicht mehr angebracht. Sehr wichtig ist auch die Betreuung durch einen guten Psychotherapeuten des Vertrauens.
Ich bin inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung, aber es hat gedauert.
Larissa aus Schweiz
13.10.2007
Hallo, ich bin zwar selbst nicht betroffen, aber ich glaube, mein Partner. Seit Monaten sagt er, ich mage nüm. Er arbeitet nur noch, so ist das beim Kader. Vor zwei Wochen ist er weggezogen, er brauche seine Ruhe. Er wisse nicht, was los ist. Aber ich glaube eben schon es zu wissen. Ich kann ihn aber damit nicht konfrontieren, sonst dreht er durch und dann höre ich nichts mehr von ihm. Ich weiss nicht was machen. Ich lasse ihm nun die gewünschte Ruhe und melde mich sehr selten per SMS. Er schläft bei einem Kollegen. Es tut ihm auch alles leid, aber er sagt, er wisse nicht, was los ist. Was erwartet mich?? Ich bin vollkommen hilflos, denn im Moment hört er auf niemanden. Er hat gesagt, er brauche mal 3 Monate. Vielleicht weil er in den nächsten 3 Monaten im Geschäft extrem streng hat?? Was kommt auf mich zu und was passiert mit ihm? DANKE
amazone aus bern
01.10.2007
komme gerade aus einem 2 monatigen klinikaufenthalt zurück und werde nächste woche mit 40 % wieder ins berufsleben steigen. ich rate an, bei einem burnout unbedingt hilfe zu holen und sich stationär behandeln zu lassen.
Rebecca aus CH
13.09.2007
Hallo Ihr,es tut so gut zu hören, dass ich nicht alleine bin... Ich, 32Jahre jung, leide seit 1 3/4 Jahren..unter vielen sehr einschränkenden Symptomen(angefangen mit Rückenschmerzen, ich vertrage die Menschen nicht mehr um mich herum, Nervosität, es folgten Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, ich mag nicht mit anderen sprechen, Magendarmbeschwerden, Halsschmerzen, hatte massive Schlafstörungen, ich vertrage keinen Stress mehr und infolgedessen kamen dann Antriebslosigkeit und Hoffnungslosigkeit usw.usw.). Ich wurde völlig durchgecheckt vom Hausarzt...alles gut ausser einem Eisenmangel..die Diagnose lauftete somit BURNOUT!! Ich hatte sogar einen Klinikaufenthalt, nahm über längere Zeit Psychopharmaka und bin bei einer Psychologin, die Arbeit musste ich aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Schlafstörungen sind behoben, Gott sei Dank, doch leider sind die massiv-einschränkenden Symptome immer noch da und es besteht ein elendes auf und ab. Bis vor einem Monat hatte ich gedacht es gehe langsam, langsam ein wenig besser, doch da habe ich falsch gehofft! Kann mir jemand helfen, ob das wirklich ein Burnout ist und ob ich je wieder gesund werde? Was könnte ich sonst noch unternehmen, damit es besser wird? Ich bin so verzweifelt!! Danke Euch im vorraus und hoffe von Euch zu hören!! Liebe Grüsse
Urs aus Aargau
05.09.2007
Burnout "Theorie versus Praxis"
Carpe diem - nutze den Tag, wirklich? Gerade in der obigen Assage sowie Kopf gesteuerten Erklärungs- und Lösungsssuche, sehe ich viele Mängel wie auch Vorbehalte. Die Theorie in die Praxis umzusetzen, nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, Grenzen intensiver zu klären und zu ziehen - darin sehe ich die grössten Schwierigkeiten. Mit Selbstvorwürfen, Schuld- und Unschuldfragen wird meines erachtens nur das Selbstsicherheitsgefühl untergraben sowie falsche Werte vermittelt. Das Hier und Jetzt gilt es zu Leben, nur wie Sie soll ich das tun? Gesund zu bleiben in meiner Umgebung scheint nicht gerade einfach ....
Grety aus CH Region Solothurn
06.08.2007
Hallo, schön, dass sich hier Leidensgenossen zusammenfinden.
Jahrelang hatte die Belegschaft ums Überleben der Firma gekämpft, unter psychischem und physischem Überdruck. Ein Burnout war unvermeidlich, vor allem bei mir, denn ich galt als "Antreiberin" und "Motivatorin" der Firma.
Das Unternehmen wurde geschlossen. Nirgends konnte ich Hilfe erhalten. Ich verschwendete Geld an teure, nutzlose Kurse zur Standortbestimmung. "Kampfunfähig" gestattete ich mir also eine längere Auszeit, während der ich von meinen Ersparnissen lebte. Als die finanzielle Situation prekär zu werden drohte, meldete ich mich auf die erstbeste Stelle als Köchin in einem Restaurant, um den Wiedereinstieg zu schaffen. Zu meiner Verblüffung wurde ich gleich eingestellt. Inzwischen habe ich erfahren, dass es ein Unternehmen "in Liquidation" ist. Es wird also alles an Kraft und Einsatz aus den Mitarbeitern herausgequetscht, um noch so viel Umsatz wie möglich zu erzielen. Ein Kollege - ungefähr gleich alt wie ich - warnte mich bereits am ersten Tag: "Flieh, so schnell du kannst; hier wirst du an Leib und Seele Schaden erleiden!" Natürlich nahm ich ihn nicht ernst, dachte, er möge mich einfach nicht ... Jetzt muss ich ihm Recht geben, leider. 9 bis 11 Stunden auf den Füssen, mit nur einer Pause dazwischen, die man nicht nutzen kann, im Tempo eines Fliessbandarbeiters produzieren, auffüllen, abwaschen, putzen und kochen - das halten vor allem meine Füsse nicht aus. Das Lokal hat jeden Tag offen und ist bis zur letzten Minute besetzt. "Küche zu um 23 Uhr" gilt hier nicht! Nachmittags gibt es durchgehend warmes Essen.
Wo könnte ich jemanden / eine Organisation finden, die mir hilft, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ich bin schon 61, aber von fröhlicher Natur und gesund und möchte noch lange arbeiten. Muss auch eine Eigentumswohnung fertig abbezahlen und kann deshalb nicht in einen anderen Landesteil umziehen.
Vielen Dank, dass ich hier meine Sorgen ein bisschen sichtbar machen durfte. Wer weiss, ob mir nicht jemand einen guten Rat hat.
Es grüsst Euch alle - s Grety
P.S. Kopf hoch, wir schaffen"s alle!
Anja aus Bern
16.07.2007
Ich bin nun im 3. Monat meines Burn-Outs... angefangen hatte alles mit einer Gürtelrose, ausgelöst durch Stress. Ich verspürte eine extreme Erschöpfung und einen grossen Druck von aussen, dass ich doch eigentlich schon lange wieder fit sein sollte, so eine Gürtelrose in meinem Alter (29) könne doch nicht so schlimm sein... also beugte ich mich dem Druck und ging wieder zum Arzt, der dann ein Burn-out feststellte, im "Anfangsstadium". Wie auch immer das medizinisch zu werten ist verstehe ich nicht, ich habe bis jetzt einfach Glück gehabt, nicht depressiv zu sein. Ansonsten hatte ich alle Symptome: extreme Erschöpfung, trotzdem Schlafstörungen, nicht Abschalten können, erhöhte Reizbarkeit, Verdauungs-Beschwerden, Kopfschmerzen, Herzrasen, Herzstechen, innere Unruhe, das Gefühl, körperlich "geschlagen" zu sein, beim kleinsten Anlass in Tränen auszubrechen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, das Gefühl bei der kleinsten Herausforderung überfordert zu sein und nicht zu wissen, wie anpacken (z.B. kochen), extrem verlangsamtes Tempo. Ich habe jetzt wieder angefangen 20% zu arbeiten und es geht etwas besser. Schwierig an der Sache ist, dass es man mir äusserlich nicht ansieht: ich pflege mich und trage Sorge zu mir, so wie immer, vielleicht sogar noch etwas mehr als sonst. Nun muss ich mit den Menschen im Büro umgehen lernen, die zweifeln, mich analysieren, alles an mir beobachten: meine Stimme, mein Händedruck, mein Gang, meine Augen... es ist schwierig. Auch der Umgang mit dem Chef, der sofort wieder anfängt Druck auszuüben. Es ist ein extremer Lernprozess für mich: lernen, autentisch zu sein, nicht nur so zu funktionieren, wie andere das von mir erwarten, Nein sagen, Spannungen aushalten, Gleichgültigkeit entwickeln beim Gedanken, was andere über mich denken könnten, meinen Perfekionismus ablegen, nicht gleich wieder losrennen. Lernen, meinen Wert nicht mehr über meine Leistung zu definieren. Ich bin dankbar, meinen Mann zu haben, der mich sehr unterstützt. An alle die das lesen: wenn es euch auch so geht, sucht euch Hilfe bei einem Psychotherapeuten, der euch hilft zu verstehen, wie es dazu kommen konnte. Denkt auch einmal darüber nach, ob es noch mehr gibt, als diese Gesellschaft verspricht: einen Gott? (ich bin gläubig und das gibt mir viel Kraft). Ich wünsche euch allen viel Kraft und Geduld. Herzliche Grüsse
Shina aus Biel
22.05.2007
Hallo zämä
Ich habe mich lange gewehrt, doch jetzt habe ich trotzdem letzte woche die diagnose burnout mit drei monaten auszeit erhalten. und habe so mühe, diesen zustand zu akzeptieren. auch die grenzen, die mir mein körper und meine psyche immer wieder setzen, lassen mich an mir selbst zweifeln. dieses hin und her mit meinen emotionen zusammen mit dem gefühl des versagens... hoffe, dass die antidepressiva bald anschlagen werden. das einzige, was zurzeit hilft, sind aufenthalte in der natur, die lassen mich ruhig und entspannt und "vermeintlich" ausgeglichen sein, bis mich dann zuhause die realität wieder einholt. am schlimmsten ist es, wenn ich wieder energie verspüre... schon könnte ich wieder lospreschen und mein verstand versucht mir einzureden, dass es so schlimm doch nicht sei und ich wieder voll funktionsfähig bin. schlimm, nicht? wenn ich nur wüssste, wie ich meine leistungsorientierten werte ändern soll.... bin wohl noch weit davon entfernt..... herzliche grüsse
Claudia aus Schweiz
16.05.2007
Hallo zusammen, Ich habe seit 6 Monate Burnout. Während 3 Monaten bin ich zuhause gewesen. Ich konnte anfänglich alle Symptome. Ich war nicht mal in der Lage im Quartier zu spazieren. Ich hatte keine Lust und Kraft auf etwas.... tatsächlich tief unten - die Batterien waren leer. Doch es gibt auch ein paar schöne Seiten an der Sache. Ich habe gelernt, wie das Leben lebenswert ist. Jeden kleinen Schritt zur Besserung habe ich schätzen gelernt und mich an diesem "festgehalten"! Das hat mich motiviert auf meinen Körper zu hören. Inzwischen ist mir wichtig, mich regelmässig sportlich zu bewegen und somit einen Ausgleich zu schaffen. Ebenfalls das tägliche Hatha-Yoga am Morgen hilft mir, zur Ruhe und Zufriedenheit zu kommen.... und zuguterletzt ist die Ernährung das A und O! Seit 4 Wochen arbeite ich wieder zu 50%. Ende der 4. Wochen habe ich gedacht, naja eigentlich ginge es mir recht gut, also könnte ich das Pensum erhöhen. Und schon hat mein Körper reagiert... ein kleiner Rückschlag. Was habe ich daraus gelernt? Akzeptieren! So arbeite ich weiter 50% bis mein Körper auch mitmacht. Es geht aufwärts - langsam - und es braucht Geduld ! *** Das Glück ist ein Schmetterlin, sagte der Meister. "Jag ihm nach, und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder". ***
ameise aus Aargau
08.05.2007
Wir haben eine neue Organisation gegründet, die sich für Überengagierte, Workaholics und Arbeitssüchtige einsetzt. Da hinter vielen Burnouts Arbeitssucht steht, sind unsere Angebote vielleicht auch für euch interessant?
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Selbsthilfegruppe-Treffen (erste Aufbautreffen) für Betroffene: Samstag, 19. Mai 2007 für Angehörige von Betroffenen: Montag, 21. Mai 2007 jeweils 19.30 Uhr im Hotel Aarauerhof, Aarau (direkt am Bahnhof Aarau, zentral erreichbar zwischen Zürich-Basel-Bern) Alle Betroffenen und Angehörigen sind herzlich willkommen. Anmeldung erwünscht, aber nicht Bedingung unter info@crazyworkers.ch Teilnahme kostenlos _ _ _
Aktuell ist im Mai 07 auch eine Themenraum-Ausstellung von uns im Rahmen des aargauischen www.monat-der-arbeit.ch in der Stadtbibliothek Aarau «Sind Sie auch ein Workaholic?» mit einer Ruheinsel, wo man ausprobieren kann, ob man auch einfach mal NICHTS TUN kann :-) _ _ _
Weitere Informationen zu uns sind zu finden unter www.crazyworkers.ch _ _ _
Wir freuen uns sehr auf Interessierte - herzlich willkommen!
Rita aus Schweiz
03.05.2007
Hallo zusammen wie bereits am 15.04.07 geschrieben stand ich wieder kurz vor Arbeitsantritt 50% nach 2 Monaten Arbeitsunfähigkeit. 1 Woche habe ich wieder gearbeitet und dann erneuter Zusammenbruch. Dieser verbunden mit einem Spitalaufenthalt zwar nur 3 Tage aber es hat gereicht. Nun das Leben besteht nicht nur aus Arbeit hört auf euren Körper bevor er nicht mehr funktioniert!! Oder habt ihr schon mal ein danke für euren unermüdlichen Einsatz erhalten? Wünsche Euch alles Gute
Patrick aus Schweiz
28.04.2007
Hoi zäme Gute Überlegungen auf diesen Seiten. Ich hatte vor zehn Jahren den ersten Zusammenbruch, danach wieder aufgeräppelt und wieder zur vollen Leistung gefunden, das soll ja auch Mut geben. Habe dann wieder übertrieben...Family, Job, eigene Fa, etc., nun nage ich seit rund 18 Monaten wieder an einem Zusammenbruch, Körper meldet sich in allen Ausprägungen. Habe leider nicht viel gelernt aus dem ersten Zusammenbruch - der deftig war. Denn wenn ich dann wieder meine hohen Anforderungen an mich und mein Umfeld leben kann, meinen Perfektionismus, mein Leistung auf 150% dies 14 Std laufen lassen kann, etc etc...habe sooo viele Erkenntnisse, jetzt geht"s ans umsetzen....Euch allen viele Gute Erkenntnisse und v.a. erfolgreiches und nachhaltiges Umsetzen...Patrick
Tamara aus Biel
23.04.2007
Hallo zämä
Kann mich den Kommentaren nur anschliessen, wirklich eine ganz tolle Seite. Ich befinde mich zurzeit zu Beginn eines Burnouts resp. mein Verstand will es noch nicht akzeptieren, dass die Lage tatsächlich sehr ernst ist. Habe jedoch einen lieben Partner an meiner Seite, der mich unterstützt und mich bei Zusammenbrüchen auffängt. Werde mit seiner Hilfe eine Auszeit nehmen und Energie tanken, bevor es zu spät ist (schwere Entscheidung, Wohnung und Job zu künden, aber man hat wirlich nur ein Leben). Habe mich in Euren Einträgen teilweise selbst wieder erkannt... als Powermensch, Perfektionistin und Karrierefrau wird man vom Verstand immer wieder überlistet und man hört nicht auf seine Seele, bis dann die Notbremse gezogen wird! Wünsche Euch allen, dass Ihr Eure Kraft und Euren Weg finden werdet! Liebe Grüsse
Steffen aus nähe Basel
17.04.2007
Besten Dank für die tolle Seite. Bin nun seit bald 6 Wochen arbeitsunfähig. Und dies nach Jahren voller Leistung (und Druck?!). Nur die Ziele der Firma vor Augen und die eigene Gesundheit auf die Seite gelegt. Nun die Notbremse. Akzeptieren, dass es so nicht weitergehen kann, fällt mir noch schwer, aber zum Glück habe ich einen Psychiater gefunder, der auch ohne Medikamente helfen will und kann. Und mein grosses Glück, dass ich eine liebe, verständnissvolle und unterstützende Partnerin habe. Ich wünsche allen Betroffenen, Mut, Kraft und professionelle Unterstützung (das ist heute das grösste Problem!)
Rita aus aus der Schweiz
15.04.2007
Vielen Dank für diese informative und tolle Seite. Bin seit zwei Monaten arbeitsunfähig und nage immer noch daran. Sollte nächste Woche wieder 50% anfangen zu arbeiten habe aber noch kein gutes Gefühl dabei. Nach wie vor stehen Ängste und Antriebslosigkeit im vorder Grund. Habe wirklich Angst es nicht zu schaffen und meinen Job zu verlieren zumal ich erst ein Jahr da arbeite und vorher fast zwei Jahre arbeitslos war! Allen betroffenen alles Gute.
Eduardo aus Bern
03.04.2007
Mein Kompliment: Diese Seite hat mir sehr viele Denkanstösse gegeben - auch mich hats vor 2 Monaten aus den "Bahnen" gehauen. Ein Hinweis, für alle, die auch betroffen sind: Es ist eine Chance, das eigene Leben zu überdenken / bzw. Denk- und Handlungsweisen zu überprüfen / zu ändern. Die Unterstützung durch die Familie / Partnerin/Partner während dieses Lebensprozesses ist von bedeutender Wichtigkeit!
Ich wünsche allen eine gute Chance!
Hermi aus Glarnerland
15.03.2007
Erst mal - tolle Steite, spricht mir aus der Seele.
Ich leide nun seit über einem Jahr an Burnout, Ende Oktober letzten Jahres wurde ich schliesslich rausgeschmissen. Man wollte mir eine Therapie aufzwingen, aber ich sah nicht ein, wieso ich mich chemisch aufmuntern sollte, währenddem bekannte Problempunkte nicht behoben wurden, im Gegenteil. Dabei hatte es so gut angefangen, doch offenbar erzwang der Erfolg meiner Gruppe Neidgefühle, welche sich in übelsten Intrigenspielen über Jahre hinzogen. Zuerst war der Leistungswille gebrochen, schliesslich auch die Leistungsfähigkeit. Ich fühle mich nun der Grausamkeit der Gesellschaft ausgeliefert, und der ständige Druck durch Stellensuche schlägt sich in periodisch aufkommenden Depressionen und extrem hohem Blutdruck nieder. Im Moment bin ich in psychologischer Behandlung, ein Eintritt ins Berufsleben aber ist für mich derzeit nicht vorstellbar, zu traumatisch sind meine Erfahrungen. Auch zweifle ich stark, dass ich im gelernten Beruf wieder Fuss fassen kann. Einen Sinn vermag ich im Leben nicht zu erkennen, am Liebsten würde ich sterben.
Mesi und Niggi aus Üri ( typischi Schwizer=)
09.03.2007
Hallo zämä
miär hend grad Ika idr bruäfsschuäl und mend öpis übers Thema Burnout suächä und sind uf diä Siitä gstossä! hend zwar nid alles gfundä, was miär hend wellä aber trotzdem en schönä Tag! düä bäbä brischtä adee
Marion und Bettina aus Schweiz
01.03.2007
Wir machen gerade einen Vortrag über das Burnout-Syndrom in der Schule und diese seite war sehr hilfreich! Vielen Dank und alles Gute Marion und Bettina
Monika aus Österreich
26.02.2007
Hallo, ihr armen Burn-out geplagten!
Ich komme erst langsam dahinter, dass ich ein Burn-out hatte, bzw. habe. Seit neun Monaten kann ich jetzt schon nicht mehr arbeiten. Ich wusste nicht, was mit meinem Kopf auf einmal passiert ist. Mein Pflichtbewusstsein lässt mich aber immer noch nicht los, und ich ackere halt zu Hause herum, und habe schon unzählige Bewerbungen geschrieben, obwohl ich genau weiss, dass eine neue Arbeit mich noch weiter in die Tiefe ziehen wird. Ich beginne jetzt wieder eine Arbeit, aber in einer ganz anderen Berufsrichtung. Fühle mich aber noch nicht gesund. Habe alle möglichen Zustände. ZB. Depressionen, Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme und einen ständigen Druck im Kopf manchmal mit leichtem Tinitus. Ich dachte mir, dass ich mich nach so einer langen Zeit Arbeitspause wieder regenerieren kann, aber es wird nicht besser. Im Hintergrund plagt mich immer das schlechte Gewissen und das Gefühl, dass ich auf einmal die einfachsten Aufgaben nicht mehr schaffen kann. So wie ich jetzt bin kenne ich mich nicht. Ich sprühte früher vor Lebensfreude, wenn auch mit manchen depressiven Zeiten dazwischen, aber das fand ich nicht so schlimm. Und plötzlich kann ich mich an nichts mehr erfreuen. Im Gegenteil, alles erscheint sinnlos. Ich hätte gerne, dass es wieder so wird wie früher, und dass ich wieder lachen kann. Gibt es Betroffene, die es geschafft haben? Bitte, macht mir Mut!
Monika
Inge aus deutschland
23.02.2007
Vielen Dank ,ich selbst bin auch betroffen und mir hat diese Seite sehr gut getan!!!Ich weiß nun das es wieder ein Leben nach der Erschöpfungsdepression geben kann!!!! Grüße Inge
Claudia aus Schweiz
04.02.2007
Hallo. Vielen Dank für diese tolle Seite. Ist absoluter Hammer, wenn man erkennen muss, dass man mitten drin ist. Schwer zu akzeptieren. Man möchte ja immer stark, ausgeglichen und zuverlässig sein. Es tut extrem weh, aber ist sicher auch eine Chance. Tut sehr gut zu sehen, dass man nicht alleine ist. Vielen Dank
Sarah aus Züri Oberland
22.12.2006
hallo, ich bin nicht persönlich betroffen, aber mein Mann. Er selber hat es noch nicht erkannt. das heisst er will es nicht sehen. wie muss ich mich verhalten? wie kann ich helfen? es scheint alles schief zu gehen. wir haben zwei kleine kinder. mein mann arbeitet im ausland und kommt nur alle zwei wochen nach hause. voraussichtlich hätte der aufenthalt ende jan 07 enden sollen, doch nun macht er ein weiteres jahr. er stösst mich weg und weiss nicht mehr was er will, oder ob er uns noch will, er weiss auch nicht, was er am job will. auf alles erhalte ich die antwort: "ich weiss es nicht". ich habe angst.
Claudia aus Thüringen
01.12.2006
Habe auch ähnlichen "Zusammenbruch" erlebt und er war mein bester Lehrmeister,mein Leben neu zu überdenken und Wertigkeiten zu erkennen. Dazu ein paar Gedanken aus einem Buch "Voller Zuspruch lesen wir die Sprüche der grossen Dichter.Wir erkennen in diesem Moment die Bilder die vorher nur die Dichter sahen.Es sind Bilder wie von wundervollen Pflanzen am Wegesrand,die seit Ewigkeiten schon da stehen und doch von niemandem wahrgenommen wurden.Erst durch einen Fingerzeig auf diese Pflanzen,wird uns ihre Schönheit und Wahrheit bewusst.Wir hetzen durch das Leben,streben nach vorne voller Hetze ohne Zeit eines Blickes zum Wegesrand.Erst wenn einmal einer durch Zufall zum stürzen kommt,wenn er dort wartend liegt,Wartend auf Hilfe auf das man ihm hochhelfe.Erst dann hat man die Zeit die Bilder zu erkennen.Zu erkennen die Bider der Pflanzen,die Bilder der Wahrheit,die Bilder die uns verborgen bleiben. Während er noch da wartend auf Hilfe liegt,erkennt er die Wahrheit der Bilder die wir unser Leben lang ignorierten ja sogar leugneten. Nun also wartend auf Hilfe,erkennend die Bilder,erkennend die Wahrheit.Nun hoffend,hoffend auf die Teilnahmslosigkeit der Menschen.Hoffend auf keine Hilfe,auf das niemand ihm nehme diese Bilder,diese Bilder der Erkenntniss,diese Bilder der Wahrheit. Auf das ihn niemand auf den Weg der Hetze,auf den Weg der Teilnahmslosigkeit dieser Welt zurückführe."Liebe Grüsse
Karin aus CH
24.11.2006
Ich bin tief drin - zu tief um momentan meine werte zu überdenken - aber ich weiss ja ohnhin genau woran es mir mangelt - deine site ist gut aufgemacht nur die bemerkung mit dem "kopfschuss" ist von der wortwahl her etwas gar krass..
lima aus Zwickau
23.10.2006
Hallo finde es wirklich sehr schön, das du dir die Mühe gemacht hast eine BO Seite zu erstellen, wenn auch sicherlich nicht ganz uneigennützig. Es hilft betroffenen wirklich ungemein, mehr über Ihre Krankheit zu erfahren, es gibt mähmlich leider noch zu wenig informatives. Was vielleicht die Seite noch etwas schöner machen würde, wäre, wenn du auf einer page einmal deine eigene Geschichte vorstellen würdest. (Vielleicht gibt es danach von mir auch noch einen Stern mehr ^^)
Chao,
der viertausendste Busucher.
sabine aus aachen
21.09.2006
hallo, ich finde die seiten sehr gut für mich ist es ein trost die alles zu lesen da ich selber ganz tief im burnout stecke. mein körper hat sich über jahre gewährt und ich habe es toleriert, nein ich habe es nicht mehr wahrgenommen. jetzt habe ich viel zeit und fange an zu realisieren was alles schief gelaufen ist.
Iris aus Dresden
04.07.2006
Danke für alle Informationen und Denkanstöße auf den Seiten.Als Kreative Powerfrau und alleinerziehende Mutter,muß ich jetzt wohl akzeptieren, daß meine Kraft Grenzen hat. Es fällt mir sehr schwer und macht große Angst einzusehen, daß ich zu anderen Nein sagen muß und zu mir Ja, zumal ich zur Pflichterfüllung und tum Für andere dasein erzogen wurde.
Thomas aus Ostdeutschland
29.05.2006
Aber was tut man, wenn der Chef ständig den Kunden das Blaue vom Himmel verspricht, man eins seiner besten Pferde im Stall ist, die Firma arbeitsmarktmäßig ein Monopol im Umkreis von 50km auf die gelernte Tätigkeit hat und laufend Leute entläßt ...
Ich rutsche drauf zu und weiß nicht wie aufhalten.
Karl aus Österreich
14.05.2006
Ich habe auf Ihrer Homepage intressante Infos bez. Burnout gefunden. Noch vor einigen Monaten habe ich über jegliche Form von Depression gelacht und war über jahrzehnte ein lustiger aktiver Mensch bis ich nach massiven körperlichen Beschwerden (Ganzkörperschmerzen und Kreislaufproblemen) in Krankenhaus musst. Nach drei Tagen sagte der Internist, ich bin körperlich absolut in Ordung und gab mir die Empfehlung einen Nervenarzt auszusuchen. Dann gingen mir erst die Augen auf und mein Leidensweg (Depressionen, Psychiater, Medikamente etc.) begann. Jetzt einige Monate später geht es mir wieder besser, musste aber gravierente Schnitte in meinen Leben setzten. - berufliche Auszeit - Neuausrichtung meiner Freizeitgestaltung - aus einem Jasager wurden ein Neinsager Wie es genau weitergeht, wird die Zukunft zeigen, aber ab den Tag wo ich mich entschlossen haben allen notwendigen Schritte zu wagen ging es mir besser.
Schöne Grüße aus der Steiermark
Daniel aus Schweiz
12.05.2006
Hi danke für diese Seite. Ich bin ein sehr dynamischer Mensch, beruflich viel im Ausland unterwegs und..... na ja, den Rest könnt ihr euch denken. Seit einigen Monaten leide ich unter Depressionen. Als sich körperliche Symptome zeigten ging ich zum Arzt. Er verschrieb mir Solevita Forte. Die Stimmung besserte sich, die innere Anspannung und Unruhe blieb, ebenfalls die Schlafstörungen wurde ich nicht los. Also meldete ich mich beim Psychologen an. Diagnose: beginnendes Burnout. Ich befinde mich auf einer Gratwanderung und kann jederzeit kippen, so mein Psychologe. Trotzdem liebe ich meinen Job und möchte nicht zurück schalten. Typisch, oder? In meiner Beziehung läuft"s total schräg. Auch typisch! Was soll ich tun? Grüsse aus der Schweiz Daniel
Sina aus Deutschland
18.04.2006
Hallo, eine echt gelungene Seite - übersichtlich und leicht verständlich. Ich bin eigentlich ein Powermensch! Doch kreisen bei mir die Gedanken, ich kann nicht ausspannen und bin nach morgentlichen Aufstehen total erschöpft. Früher dachte ich, es hängt mit meinem Alkoholkonsum zusammen. Bin aber seit Jahren trocken und keine Veränderung in Sicht. Ich bin eigentlich auch "Fachfrau"(psychosozialer Bereich) - kenne mich durch meine eigene berufliche Tätigkeit sehr gut aus, aber . . .die eigene Umsetzung gelingt immer nur punktuell.Ich hoffe durch eine berufliche Neuorientierung/ Wechsel des Fachbereiches, eine neue berufliche Ebene und Motivation zu bekommen. Arbeite momentan an meinem persönlichen Profil und bin erstaunt, mit welchen fachlichen und persönlichen Kompetenzen ich doch ausgestattet bin -> kann ich nur jedem empfehlen. Werde mal das Johanniskrautprodukt ausprobieren. Muss mich aber auch da schon zu einer kontinuierlichen Einnahme disziplinieren. Ich wünsche allen Nutzer dieser Seiten alles alles Gute!!!!!
Sabine aus Österreich
03.04.2006
hallo zusammen, ich bin seid über zwei jahren mit mir im konflikt. anfangs gings mir ziemlich schlecht - auch die tabletten ( paroxat und xenor ) hatten anfangs eine wirkung als ob ich unter drogeneinfluss stehen würde, allerdings muss ich sagen wenn sie wirken helfen sie. ich habe bereits zweimal versucht die tabletten abzusetzen allerdings muss ich sagen, es kommt zurück. ich bin mitlerweile soweit mir wirklich hilfe bei einer psychologin zu holen. von selber komme ich einfach nicht dahinter, was mir so die energie raubt - den im umfeld meiner arbeit hätte ich alles soweit aufgeräumt was mir stress bereitet. ich kann allen nur sagen - verliert nicht den kopf - und sucht nach dem problem um es wirklich ernsthaft beheben zu können. den ohne uns wärs sicher einsam auf dieser welt. und wir sollten doch in der kurzen zeit die wir hier sind glücklich und froh sein oder?
alles gute
Rico aus Schweiz
16.02.2006
Habe seit Oktober 2005 von Deroxat auf Solevita forte gewechselt, Empfehlung von meinem Hausartzt glaubte nicht das dies was bewirken würde, jedoch falsch gedacht es ging zwar vier Wochen bis es wirkte, doch jettzt neheme ich es seit fünf Monate und ist wirklich top. KEIN Deroxat mehr Keine Nebenwirkungen. Ich danke meinem Hausarzt das er mich zu dem überredete.(bin seit zwei Jahre depressiv)
Gruss an alle, Probiert es, gebt nicht auf, auch wenn es lange braucht bis es wirkt, euer Körper wird es euch danken.
Sascha aus Deutschland
10.01.2006
Sehr guter und vor Allem leicht verständlicher Text. Das Wesentliche knapp zusammen gefasst. Als "Betroffener" bleibt anzumerken: Wer es aus dem Tal heraus geschafft hat, sollte niemals denken, dass es ein für alle Mal vorbei ist! Vielmehr gehört eine ordentliche Portion Selbstreflexion und ein permanentes Hinterfragen seiner Selbst dazu, um nicht nach einiger Zeit wieder "in die alte Rille zu rutschen". Auch ist es von Nutzen, wenn mann/frau seine Krankheit nicht verschleiert, sondern Andere an den gewonnenen Einsichten teilhaben lässt. So können diese u.U. rechtzeitig die "Notbremse" ziehen, wenn man selbst gerade mal wieder dabei ist, abzurutschen, ohne es selbst zu merken.
Sonja aus Schweiz
16.12.2005
sehr hilfreicher Text, der einer Betroffenen weiterhilft. Danke!